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Plattform für Transkulturelle Neue Musik / Realtime Research / Matthias Mainz

 

Plattform für Transkulturelle Neue Musik

 

Ein Experimentierfeld für transkulturelle Musikproduktion, Diskurs und Künstlerische Forschung

Die Plattform für Transkulturelle Neue Musik entstand 2015 auf Anregung der Zukunftsakademie NRW (ZAK NRW) als Konzeptionsauftrag an den Musiker und Kurator Matthias Mainz als Netzwerk von Akteuren Transkultureller und Neuer Musik, aus Musikwissenschaft und Musiksoziologie. Seit 2016 leitet Mainz die Plattform für Transkulturelle Neue Musik als autonomes Projekt für laborhafte musikalische Kooperationen und für kuratorische und künstlerisch-wissenschaftliche Projekte. 2019 gründete sich der eingetragene Verein Plattform für Transkulturelle Neue Musik e.V. mit Akteuren aus künstlerischen, wissenschaftlichen und publizistischen Kontexten.

Seit 2016 realisierte Matthias Mainz mit der Plattform für Transkulturelle Neue Musik musikalische Kooperationen mit Musiker*innen aus Deutschland, Türkei, Iran, Irak, Syrien, Japan, Korea, China, Myanmar, Singapur, Indien und den USA und kuratorische Kooperationsprojekte mit Ensembles und Institutionen wie dem Ensemble Musikfabrik, den Bochumer Symphonikern und der Philharmonie Essen. Daneben entstanden Lecture Performances, Gesprächskonzerte und das Symposium „Establishing Transcultural New Music – Bridging a Gap or Reinventing Exoticism?“.

Wiederkehrende Kooperationspartner seit 2016 sind die Bochumer Symphoniker, Ensemble Musikfabrik, Ensemble Hezarfen, Philharmonie Essen, Center for Worldmusic/Stiftungsuniversität Hildesheim, Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik (HGNM), Lindenmuseum Stuttgart, Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, ZAM-Zentrum für Aktuelle Musik/Reconstructing Song/der Kurator Thomas Gläßer.

 

Matthias Mainz - Curating Artist / Improviser / Composer / Author

 

Seit Ende seiner Musikstudien an der Folkwang Hochschule Essen und der Musikhochschule Köln realisiert Mainz Arbeiten zwischen komponierter-, improvisierter- und elektro-akustischer Musik, Medienkunst, Tanztheater, Theater und Hörfunk. 

2001 gründete er das interdisziplinäre Projektensemble realtime research und produzierte bis 2012 Mixed-Media-Environments und Performances, elektro-akustische Musik und Theaterprojekte. In Verbindung mit den Projekten fanden Workshops und Lecture-Performances an Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Polen, den USA, Türkei und Iran statt. Seit 2012 beschäftigt sich Mainz mit Fragen transkultureller Musik und ihrer Einbettung in nationale und internationale Kulturpolitik. Recherchen führten ihn hierzu nach Kabul, Tehran und Istanbul. Seit 2015 entwickelt und leitet Mainz die Plattform für Transkulturelle Neue Musik als Instrument künstlerischer Produktion und künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung.

Sein den Arbeiten zugrunde liegendes transdisziplinäres Denken führt wiederkehrend zu Kollaborationen über musikalisch-künstlerische Zusammenhänge hinaus. Der Kontakt mit den Musikethnolog*innen Prof. Azin Movahed (Teheran), Robert Reigle (Istanbul, Los Angeles) und Prof. Raimund Vogels (Hannover-Hildesheim) seit 2013 eröffnete Mainz neue Räume, um künstlerische, musikwissenschaftliche und soziologische Blickwinkel miteinander in Verbindung zu bringen.

Prägende musikalische Einflüsse entstanden für Mainz aus unterschiedlich lange währenden Kontakten mit Lehrern und Vorbildern seit 1989, wie den Trompetern Markus Stockhausen, Manfred Schoof und Dave Douglas, den komponierenden Pianisten Simon Nabatov und Georg Gräwe, sowie den leider verstorbenen Trompeter*innen Laurie Frink und Kenny Wheeler und dem Komponisten Johannes Fritsch. Weitere flüchtige, eher zufällige Begegnungen seit 1998 mit den Komponisten Karlheinz Stockhausen, Györgi Ligeti, Anthony Braxton, Ron Kuivila, Alvin Lucier und David Behrman im Rahmen von Studien und Auslandsaufenthalten hinterließen ebenfalls prägende Eindrücke, die sich zum Teil richtungsändernd auf seine weitere Arbeit auswirkten.

Vor allem die Anregungen, die aus den intensiven Zusammenarbeiten mit Musiker*innen- und Künstlerkolleg*innen seit 2001 resultierten, beeinflussten, prägten und veränderten die Arbeit und das Selbstverständnis von Matthias Mainz entscheidend - darunter die Computer-Musiker Prof. Alberto de Campo und Hannes Hölzl, Joker Nies, Alex Gunia, Frank Schulte und Markus Aust, der elektronische Musikproduzent Boris Polonski aus dem Umfeld von Can und Mille Plateux, der Musikperformance-Künstler Rochus Aust, die komponierenden Improvisationsmusiker der Kölner Loft-/der Berliner Echtzeitmusik- und Improvisationsszenen Carl-Ludwig Hübsch, Matthias Schubert, Frank Gratkowski, Philipp Zoubek und Simon Rummel sowie die Medienkünstler*innen Jörg Oswald, Alexander Peterhaensel, Daniel Burkhard, Luis Negron van Grieken, Egbert Mittelstädt und Tessa Knapp und der bildende Künstler Matthias Groebel.